Groove E-News No. 237/
This album is the meeting between Hans-Joachim Roedelius, German
pioneer of the electronic avant garde, and Alquimia, a versatile
Mexican artist who has explored the possibilities of synthesizers as
well as those of her voice in various innovative projects. This unusual
collaboration between them both has resulted in a likewise remarkable
CD. There are melodic passages of a great emotional strength, which
could be defined as a fusion of Atmospheric Pop and World Music. And
among them both, others of a mysterious, even dreary character coexist,
with a slow development and a structure ranging from Ambient to mystic
ritual music. Alquimia's voice, which she herself processes
electronically in various ways, turns out to be unearthly at times, and
very much earthly in other occasions, perfectly fitting with the
electronic textures and exotic atmospheres.
WOM Journal, Januar 2000:
Es gibt Legenden, die ruhen sich nicht auf ihren Lorbeeren aus.
Vorzugsweise solche, deren Ruhm nicht mit entsprechendem materiellem
Reichtum einhergegangen ist. Hans Joachim Roedelius, obwohl Lieschen
Mueller und Otto Normalrockverbraucher kaum bekannt, ist eine solche
Legende: In Ambient- und Electronic-Zirkeln ruft der Name des heute
65-jährigen einstigen Weggefährten von Brian Eno meist ehrfürchtiges
Raunen hervor. Dass der Gründer solch bahnbrechender Avantgarde- und
Elektronik-Gruppen wie Cluster und Harmonia seine Ohren nach wie vor
weit offen und eher in die Zukunft als in die Vergangenheit gerichtet
hält, macht dieses neue Album klar, eine Kooperation mit der in London
lebenden Mexikanerin Alquimia.
Die Sängerin, Multiinstrumentalistin und Performance-Künstlerin hat den
erklärten ÈKlangmalerÇ auf für ihn ungewohnte Pfade gelockt, und so
müssen langjährige Roedelius-Hörer sich auf allerlei Überraschungen
gefasst machen: Erstmals spielen bei einem Roedelius-Album über weite
Strecken die Grooves eine prominente Rolle. Und die komplexen
Vokal-Arrangements der Mexikanerin, die ihre Stimme per
Mehrspurverfahren zu eigenartigen Chor-Effekten übereinander türmt,
rücken die hintergründigen Soundgebilde des Deutschen in ein ganz neues
Licht. Von dem mit vorgefertigten Indio-Samples etc. behängten
Exotik-Kitsch, den andere Elektroniker uns bisweilen als neue Weltmusik
andrehen wollen, ist das alles gottlob weit entfernt. Wenn diese
Ambient-Klangwelten mit Weltmusik-Horizont überhaupt einen regionalen
Bezug haben, dann zu einer Gegend namens Terra Incognita ...
| 01 |
Voces de mi tierra 14.37  |
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a) Voces de mi tierra (Voices From My Homeland) |
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b) Hito wa isa (The Human Heart) |
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c) The Music Makers |
| 02 |
Olinia Mo 20.28 |
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a) Move And Resonate (Olinia Mo) |
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b) Night Fall (Tlapayohua) |
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c) Master Of The Night (Yoatecutli) |
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d) Moonshine (Metztonalli) |
| 03 |
White Dream 6.34 |
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